Für die gute Seite entschieden – Hackingtalent hilft Unternehmen, sicherer zu werden

Cyber Security Challenge Germany 2015

Bei der vergangenen Cyber Security Challenge Germany nahmen rund 800 Nachwuchshacker an der Qualifikationsphase teil, ins Finale nach Berlin schafften es schließlich zehn SchülerInnen und zehn Studierende. Einer von ihnen ist der 19-jährige Robert Kugler aus Welzheim bei Stuttgart, Schüler an einem technischen Gymnasium. Mit seinem Team belegte er in Berlin den zweiten Platz und musste sich lediglich einem Studenten-Team geschlagen geben.

In den vergangenen Jahren hat sich Robert zu einem echten IT-Experten entwickelt. Mit 13 Jahren hatte er genügend Geld für einen eigenen Computer gespart. Untypisch für sein Alter entwickelte er aber nicht eine Leidenschaft für Spiele, sondern vielmehr dafür, was genau im Inneren eines Computers passiert. Durch eine Menge Fachliteratur und Forscherdrang eignete er sich über Jahre ein fundiertes Wissen an, was er natürlich auch dazu nutzen könnte, große Schäden anzurichten. Doch das sei nichts für ihn, er habe sich bewusst für die gute Seite entschieden. Und das zahlt sich heute aus: Nebenbei verdient er gutes Geld, indem er beispielsweise große Firmen immer wieder auf Sicherheitslücken in ihren Internetauftritten aufmerksam macht. Vor vier Jahren erhielt er von Mozilla seine erste Belohnung, seitdem stellt er sein Ausnahmetalent immer wieder unter Beweis, sichert sich zahlreiche Preisgelder, sogenannte „Bug Bountys“. „Mein erstes Auto habe ich mir komplett durch diese Bug Bountys finanziert“, erklärt der 19-Jährige. Er scheint sein Handwerk also durchaus zu beherrschen, was mit Sicherheit eine vielversprechende Zukunft bedeutet. Denn Experten auf dem Gebiet der Internet-Sicherheit sind zurzeit so gefragt, wie es wohl niemals zuvor der Fall war.

Solche Talente wie Robert zu finden, zu fördern und mit etablierten Unternehmen in Kontakt zu bringen, um dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken, ist das Hauptanliegen der Cyber Security Challenges. Die besten Teilnehmer haben, neben der Chance auf Sachpreise wie Laptops, die Möglichkeit, einen direkten Draht zu etablierten Unternehmen herzustellen und sich in der Branche einen Namen zu machen. Diesmal nicht nur deutschland-, sondern sogar europaweit – Denn nach dem Finale in Berlin fahren die besten Hacker zum EuroCTF in die Schweiz, um sich mit zahlreichen anderen europäischen Ländern zu messen.

In der Qualifikation, die am 1. Mai startet, geht es zunächst um die Lösung von zwölf Aufgaben. Wer diese Aufgaben löst, hat beste Chancen, beim Finale in Berlin dabei zu sein. Und wer die Aufgaben nicht schafft, hat sicherlich auch nichts verloren. Also, Nachwuchshacker, meldet Euch an und messt Euch mit den besten!

Anmelden könnt Ihr Euch unter:
https://www.hacking-lab.com/events/registerform.html?eventid=848&uk=J27MHBjCW2gxUb2BhREesDuXNucfQWgY

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